Lurö im Vänern See

Diese zauberhafte Insel wurde uns von Toto nach Besichtung der India III und mehrerer sehr gemütlicher Treffen empfohlen. Sie liegt mitten im Vänern See (der 12 Mal so groß wie der Bodensee ist und 22.000 Insel mit eigenen Schärengärten besitzt).

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Sie ist historisch interessant: Im Jahr 1989 wurden Ausgrabungen begonnen, die zeigten, dass die Ruinen einer Kirche aus dem 9. Jahrhundert stammen. Diese Kirche war mit einem 25m Hauptschiff ungewöhnlich groß und lag auf der Pilgerroute von Trondheim. Dieser Handelsweg scheint seit der Bronzezeit von Bedeutung gewesen zu sein, wovon zahlreiche Münzen zeugen. Als die Kirche verfiel, wurde aus ihren Ruinen eine Ziegelei erichtet. Tonziegel sind in Schweden selten, daher wurde Lurö zum Brennen dieser im 20. Jhd. weitgehend abgeholzt. Jetzt sind von der früheren Ziegelmühle nur noch Reste übrig. Neben etwas Landwirtschaft ist Lurö bekannt für sein Vandrersheim Link.

Dies wird von Gunnar Åberg, einem Weltenbummler, Lebenskünstler und erfahrenen Segler und gutem Freund von Toto geleitet. Und durch diese Vermittlung wurden wir dort auf die schwimmende Sauna eingeladen, ein unvergessliches Erlebnis.

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Hinterher gab es im Krog ein dreigängiges Menu und ein Gruppenbild mit Gunnar ganz rechts und Toto in Grün, seiner Frau Kristina links und den schon erwähnten Mitseglern im Konvoi Anders und Jennifer:

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Toto hatte uns empfohlen, in der Ostbucht zu liegen, und wir hatten freie Bojen zur Auswahl. Für den kleinen Hafen hat die India zu viel Tiefgang. Ausserdem ist es doch bei Südwest recht unruhig. Mit seinem Dingy setzte er uns über (siehe Motorgeschichten) und vermittelte diese besondere Erfahrung auf Lurö. Herzlichen Dank!

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